Wo liegt der Mount Everest? Geografische Fakten

Der Mount Everest, höchster Berg der Welt, liegt an der Grenze zwischen Nepal und China in den Himalaya. Entdecken Sie seine genaue Lage, Höhe von 8848,86 m, Besteigungsgeschichte und mehr in diesem umfassenden Artikel über den ikonischen Gipfel.

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Anna Wagner
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Everest Dağı nerede? - cografya

Der Mount Everest, auch als Sagarmāthā im Nepalesischen und Chomolungma im Tibetischen bekannt, ist mit einer Höhe von 8.848,86 Metern der höchste Berg der Erde. Er ragt majestätisch in der Mahalangur-Himal-Kette der Himalaya auf und liegt genau an der Grenze zwischen Nepal im Süden und der Autonomen Region Tibet in China im Norden. Dieser Gigant zieht Abenteurer aus aller Welt an und symbolisiert menschliche Grenzüberwindung.

Geografische Lage des Mount Everest

Der Mount Everest befindet sich in den Zentralhimalaya, etwa 100 Kilometer nordöstlich von Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Seine Koordinaten lauten ungefähr 27° 59′ N und 86° 56′ O. Vom nepalesischen Seite aus ist der Basislagerort Everest Base Camp auf etwa 5.364 Metern Höhe erreichbar, während die tibetische Route über das North Base Camp führt. Die Region gehört zum Sagarmatha-Nationalpark in Nepal, einem UNESCO-Weltkulturerbe seit 1979.

  • Nepal-Seite (Südroute): Beliebteste Aufstiegsroute über das Khumbu-Eisspalt, benannt nach George Mallory.

  • China-Seite (Nordroute): Weniger frequentiert, startet vom tibetischen Plateau und umgeht einige Eisbrüche.

  • Umgebung: Nahegelegene Achttausender wie Lhotse (8.516 m) und Makalu (8.485 m) formen das beeindruckende Panorama.

Höhe, Geologie und Besonderheiten

Die offizielle Höhe des Mount Everest wurde 2020 durch eine nepalesisch-chinesische Messung auf 8.848,86 Meter präzisiert. Geologisch entstand der Berg vor Millionen Jahren durch die Kollision der Indischen und Eurasischen Platte. Die ständige tektonische Bewegung hebt den Gipfel jährlich um etwa 4 Millimeter an. Der Gipfelbereich ist von Permafrost und Lawinen gefährdet, was den Aufstieg extrem macht.

Geschichte der Erstbesteigung und Meilensteine

Die Erstbesteigung gelang am 29. Mai 1953 dem Neuseeländer Edmund Hillary und dem nepalesischen Sherpa Tenzing Norgay über die Südroute. Benannt wurde der Berg 1865 nach dem britischen Geometer George Everest. Heute werden jährlich bis zu 1.000 Besteigungen genehmigt, wobei Sherpas eine entscheidende Rolle spielen.

  • 1953: Hillary und Norgay erreichen den Gipfel erstmals.

  • 1975: Erste Frau, Junko Tabei aus Japan, besiegt den Everest.

  • 2023: Über 6.600 erfolgreiche Aufstiege seit der Erstbesteigung registriert.

Bedeutung für Tourismus und Umweltschutz

Der Mount Everest ist ein globales Touristenziel und generiert Einnahmen für Nepal durch Genehmigungsgebühren. Allerdings belasten Abfall und Übernutzung die fragile Ökologie. Initiativen wie das Sagarmatha Pollution Control Committee räumen jährlich Tonnen Müll. Der Klimawandel schrumpft Gletscher und erhöht Risiken durch instabiles Eis.

  • Sherpa-Kultur: Die einheimischen Sherpas verehren den Berg als Gottheit.

  • Wirtschaft: Trekking und Expeditions-Tourismus schaffen Jobs für Tausende.

  • Herausforderungen: Todeszone oberhalb 8.000 m mit geringem Sauerstoffgehalt.

Fazit: Der Mount Everest als Symbol der Herausforderung

Der Mount Everest bleibt ein Symbol für menschliche Ausdauer und Naturgewalt. Seine präzise Lage an der Nepal-China-Grenze macht ihn zu einem einzigartigen Juwel der Himalaya. Wer den Gipfel erklimmen möchte, sollte sich gründlich vorbereiten und die Umwelt respektieren – so bleibt der höchste Berg für kommende Generationen erhalten.

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